10 Dinge zur Videoüberwachung, die Sie wissen sollten

Die Videoüberwachung stellt eine super Möglichkeit dar, das Haus ein Stück weit sicherer zu machen, doch leider entstehen bei der Anschaffung auch immer wieder Fehler.

Überwachungskamera

1) Funk- und WLAN-Kameras gleichzeitig einsetzen

Sobald Sie sich für ein professionelles Videoüberwachungssystem entschieden haben, müssen Sie sicherstellen, dass dieses verkabelt ist. Die Idee, Funk und WLAN gleichzeitig einzusetzen mag zwar nett sein, in der Praxis aber nicht umsetzbar. Die Bandbreite und Funkreichweite sind limitierende Faktoren. Außerdem wird das bereits vorhandene WLAN-Netz gestört und gelähmt.

 

2) Veraltete SD-Auflösung

Seit 3 Jahren (2013) gilt HD-Qualität als normaler Standard. Der Grudn hierfür ist auch nachvollziehbar. Mit einer fünf mal so hohen Detailauflösung wie die SD-Qualität ist das Bidl derart scharf, dass man nie wieder umsteigen möchte. Deshalb sollte eine moderne Videoüberwachung auch auf HD-Qualität setzen und diese auch bei Bewegungen des Objektes scharf genug sein.

3) Wildkamera verwenden

Am Namen lässt sich schon erkennen, dass es sich bei einer Wildkamera um eine Überwachungskamera handelt, die dazu dient, Tiere zu überwachen. Aus unbekannten Gründen verwenden viele diese allerdings auch, um sicherheitsrelevante Aufgaben nachzugehen, doch da die Auflösung und Verzögerung derart schlecht ist, lohnt sich der Einsatz nicht.

 

4) Billig statt hochwertig

Wie bei so vielen Dingen gilt auch in der Überwachungstechnik, dass billige Produkte nicht zu empfehlen sind und ein tiefer Griff in die Tasche oftmals doch das Beste ist. Billige Überwachungskameras und so genannte Gadgets kann man in die Tonne hauen. Bildqualität und Verzögerung bei Bewegungen ähneln der eines Toasters.

Billige Kamera

5) Aufzeichnung im Internet

Wenn Sie die aufgezeichneten Bilder direkt abspeichern wollen, so müssen diese auf einer  separaten Hardware, sprich einem PC stattfinden. Die Videos im Internet oder einer Cloud abzuspeichern funktioniert nicht. Leider versuchen dies immer mehr Leute doch müssen mit Erschrecken feststellen, dass nichts gespeichert wurde. Zur Aufzeichnung mal ihr PC immer an sein.

 

6) Die falsche Überwachungskamera

Die Wahl der richtigen Überwachungskamera sollte gut überlegt sein und Ihren Anforderungen entsprechen. Man unterscheidet zwischen Nahberich ( 2- 5 m), Mittelbereich ( 3 – 10 m), Fernbereich (8 – 15m), mittlerem Fernbereich ( bis 25m) und Super-Fernbereich (bis 40m)

 

7) Bauform und Nachtsicht nicht den Anforderungen entsprechend

Wie weit die Nachtsichtfunktion einer Überwachungskamera reicht, ist von Modell zu Modell unterschiedlich und lässt sich nicht so einfach aus den technischen Daten ablesen. Außerdem muss die Bauform richtig sein, denn je nachdem wo Sie Ihre Kamera anbringen wollen (Decke, Wand, Innen usw.), sollte Ihr Modell entsprechend geformt sein.

8) Ungünstiger Ort der Installation

Damit die Überwachungskamera auch alles Relevante aufnehmen kann, muss sie am richtigen Ort und in der Höhe installiert werden. Je höher sie liegt, desto schwieriger lassen sich Gesichter lupenrein erkennen. Daher sollte Sie immer möglichst niedrig installiert werden.

Außerdem bringt es Ihnen nichts, wenn Sie Ihre Kamera an einem Ort installieren, wo kein Geschehen ist. Bringen Sie Ihre Kamera also immer dort an, wo potenzielle Einbrecher ihr Unwesen treiben könnten.

 

9) Rechtliche Aspekte nicht beachten

Vor allem bei der Videoüberwachung gilt es, sich rechtlich gut zu informieren, damit eines Tages nicht eine Anzeige oder teure Abmahnung wegen einer vermeintlichen Verletzung der Privatsphäre in Ihrem Briefkasten liegt. Sie dürfen keine öffentlich zugänglichen Orte filmen, lediglich ihr eigenes Grundstück ist erlaubt, sofern keine unbekannten Personen darauf zu sehen sind.

Rechtliches zur Videoüberwachung

10) Tonüberwachung

Im Fall der Fälle macht Ton einen Videobeweis im Gericht zu Nichte. Eine Tonüberwachung kann dazu führen, dass eine gerichtliche Auswertung des Beweises nicht erfolgt, was natürlich umso bitterer ist, wenn man einen eindeutigen Beweis in der Hand hat.

Mehr Informationen zur Videoüberwachung auf Wikipedia

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